Gerinnungsmedizin

Nach einer Verletzung der Gefäßwand wird das Gerinnungs-system aktiviert und ein Gerinnsel gebildet, welches die Gefäßwand abdichtet. Diesen Vorgang nennen wir Blutstillung. Die Gerinnungsmedizin (Hämostaseologie) beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie von Erkrankungen, die zu einer erhöhten Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese) oder zu einer Neigung zu Blutgerinnseln (Thrombophilie) führen können.


Notwendigkeit der Abklärung:

  • bei Neigung zu Blutgerinnseln (Thrombophilie)
  • Thrombosen, aufgetreten ohne auslösendes Ereignis
  • Thrombosen an ungewöhnlicher Lokalisation (nicht Arm oder Bein)
  • Erstmaliges Auftreten einer Thrombose in jungen Lebensjahren
  • Wiederkehrende Thrombosen
  • Familiäre Neigung zu Thrombosen
  • Neigung zu Fehlgeburten